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Wolfgang Seliger

wurde im Januar 1957 in Orsingen geboren. Er war in seiner Jugendzeit ein erfolgreicher Radsportler, der u.a. auch an nationalen Meisterschaften teilnahm. Ohne diese physische Fitness hätte er die Schüsse, die die beiden RAF-Terroristen Verena Becker und Günter Sonnenberg am 3. Mai 1977 in Singen auf ihn abgaben, nicht überlebt Wolfgang Seliger hat oft über diesen Schicksalstag gesprochen. In Landschaftsgeschichten kommt seine Haltung zu dieser Landschaft und seiner Heimat hinzu.

Was der Film nur am Rande streift: Während der Recherche zu den Dreharbeiten tauchte Filmmaterial des Bundeskriminalamtes auf, das die Umstände der Festnahme in Singen für die spätere Gerichtsverhandlung rekonstruierte. Am Schauplatz der Festnahme sah Seliger das Filmmaterial selbst zum ersten Mal, das zeigt, wie er seine eigene „Erschießung“ nachspielt. Nach seiner Verwicklung in die Festnahme wurde er bereits 1978 für die Dauer von sechs Wochen beim Personenschutz in Karlsruhe eingesetzt. Dieses BKA-Band wird im Bonusmaterial vorgestellt. Ebenfalls kommentiert er auch das Tonband, das die Anrufe bestürzter Singener Bürger an jenem 3. Mai festhielt.

Wolfgang Seliger arbeitet noch immer auf dem Singener Polizeirevier und ist dort im Ermittlungsdienst sowie in der kommunalen Kriminalprävention tätig – unter anderem im Bereich Stalkingdelikte und häusliche Gewalt. In seiner Freizeit engagiert er sich als Präsident des FC Steißlingen und ist neben tatkräftigem Einsatz für die Rasenpflege auch als Stadionsprecher zu beobachten.

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