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Philipp Graf von Magnis

(*1960) entstammt einer alten schlesischen Familie. Vor seinem Umzug nach Konstanz im Jahre 2000 lebte und arbeitete er mit seiner Frau als Architekt in Frankfurt. 2006 bezog er mit seiner Familie nach einer Zeit intensiver Sanierung den Oberbühlhof bei Öhningen-Schienen. Die Geschichte des Hofs hat ihn immer schon fasziniert.

Der Oberbühlhof bildete zusammen mit dem unteren Bühlhof im späten Mittelalter die „Höfe zu Bühel“, die den Herren von Hohenklingen gehörten und die sie als Lehen an die Herren von Schienen weitergaben. Die Höfe dienten dem Benediktinerkloster St. Georg in Stein am Rhein zur Versorgung. Nach Beendigung des klösterlichen Lebens in St. Georg durch die Reformation, kam es 1750 zu einer kurzen Erneuerung des spirituellen Lebens auf der Höri. Auf dem Oberbühlhof entstand unter der Leitung von Martin Geiger eine klösterliche Gemeinschaft, die jedoch unter der wenig glücklichen Regie des Abtes litt, der als „typischer Vertreter der Spätrenaissance“ nicht immer mit seinem Bischof „auskam“. Einer der Skandale beschäftigte sogar den päpstlichen Nuntius, und das Bistum verkaufte schließlich das Anwesen.

Im 20. Jahrhundert wechselte der Hof öfters den Besitzer. Der Film rekonstruiert die jüngste Geschichte, insbesondere die Geschehnisse um die Person von Udo Rukser (siehe auch Pia-Viktoria Goll). Mit Philipp von Magnis gerät darüber hinaus nicht nur die Wechselwirkung der unterschiedlichen Wetterlagen in den Blick. Er bringt den Blick von Aussen mit in die Landschaft.

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Pia-Victoria Goll

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